Archiv für den Monat: Juli 2015

Borkum Express

Nach 3 Tagen Vlieland und sehr windigem Wetter mit einigem Regen ist endlich Besserung in Sicht – der Wind nimmt ab und die Sonne kommt wieder zum Vorschein.

Ich trommle also schon mit den Fingern und will endlich wieder los! Zumal hier im Hafen gefühlte tausend Leute sind – meistens Familien mit vielen Kindern und entsprechender Trubel. Ich bevorzuge eher ruhige und urige Fischer- oder raue Industriehäfen. Auch wenn es hier in Vlieland an nichts fehlt – die Anlage ist wirklich gut in Schuss und man kann sich wohlfühlen. Aber es ist eben auch ein Stück weit Touristen-Troubel überall – sowohl am Hafen als auch im netten kleinen Dorf um die Ecke.

Auch der Hafenmeister gibt grünes Licht was das Wetter angeht für Donnerstag. Ich muss also nur noch eine geeignete Abfahrtszeit finden. Der nächste Sprung soll nach Borkum gehen. In die niederländische Wattensee will ich nicht weiter, denn da lauern viele Untiefen und man kommt nicht wirklich weit voran pro Tag. Ausserdem wartet der erste Mitsegler darauf an Bord zu kommen und das ist in Deutschland bedeutend einfacher als in den Niederlanden wegen den Zugverbindungen.

Borkum sind ca. 80 Seemeilen von Vlieland aus – mit gutem Wind in einer Nacht auf jeden Fall zu schaffen – also Planung so legen, dass bei der Ausfahrt aus Vlieland die Strömung mit mir läuft und in Borkum bei der Einfahrt möglichst ebenfalls. Ich beschliesse letztendlich um 19 Uhr loszusegeln, dann komme ich gegen Mittag in Borkum an – das wäre perfekt.

Da immer noch viel Wind und vor allem starker Wellengang herrscht, bereite ich alles für eine raue Fahrt vor – ein paar belegte Brote, ziehe gleich mein dickes Ölzeug an, lege die Gummistiefel bereit. Ablegen bei Stille im Hafen und noch gute Wünsche der Stegnachbarn, die mir beim Ausrangieren helfen – ganz schön eng hier und es wird Millimeterarbeit das Boot aus der Gasse zu manövrieren, weil in der Mitte der Boxengasse noch ein Päckchen aus drei Yachten liegt – aber es gelingt – auch wenn mich manche etwas skeptisch wohl aus Angst um ihre Boote beobachtet haben.

Draussen auf See erstmal alles ruhig – aber nicht lange – kaum bin ich um die Nordecke von Vlieland im berüchtigten Seegatt Stortemelk angelangt, spüre ich die volle Kraft des Meeres. Wellen deutlich höher als mein Boot rollen heran – aber Jane reitet sie alle elegant und sanft ab. Nur bewegen an Bord heisst für den Rest der Tour immer mit Sicherungsleine und zum Grossteil auf allen Vieren um nicht die Balance zu verlieren. Der Seegang ist hier sehr konfus, weil ablaufendes Wasser gegen den Wind läuft und ich freue mich schon auf das offene Meer mit mehr Ruhe. Und erneut eine Lektion im Segelalltag – bei diesen Bedingungen sollte man tunlichst vermeiden Abkürzungen über etwas flachere Stellen zu nehmen – beim ersten zaghaften Versuch rollt eine mind. 2 Meter hohe brechende Welle heran und das Boot fällt sehr hart in das dahinterliegende Wellental. Es geht nichts zu Bruch, aber es tut in der Seele weh – also zurück auf den richtigen Pfad und von allen flachen Stellen gut freihalten. Nun ist mir auch 100% klar, dass man bei noch etwas extremeren Bedingungen hier vermutlich nicht mehr heil herauskommt.

Nach gut 2 Stunden erreiche ich dann freieres Wasser und sofort werden die Wellen deutlich ruhiger und regelmässiger. Nach wie vor begleiten mich 2-3 Meter an Seegang bis zum Ziel – es wird also ein sehr sportlicher Trip mit viel Schaukeln und Wellen aussteuern – aber abgesehen von dieser einen bösen Welle kein Gefühl der Unsicherheit – nur etwas unkomfortabel ist es.

Der Wind ist optimal und ich kann mit 6-7 Knoten Durchschnitt an den Inseln vorbei Richtung Borkum flitzen. Diesmal eine dunkle Nacht – Wolken verdecken den Mond und die großen dunklen Wasserberge um mich herum wirken gespenstisch. Aber die Nacht ist nicht lang – ab 3:30 Uhr dämmert es schon wieder und um 4:00 Uhr ist es fast schon wieder hell – ab 06:00 Uhr muss ich die Sonnencreme auspacken.

Dann am Morgen ein kurzer Moment des Schreckens – in meiner Bilge stehen gut 20cm Wasser – das hat es bisher noch nicht gegeben. Zuerst befürchte ich, dass vielleicht bei dem harten Fall aufs Wasser am Anfang der Etappe etwas passiert sein könnte, aber nachdem das Wasser ausgepumpt ist, kommt kein neues nach. Die Ursache ist vermutlich der Deckel der hinteren Backskiste, der nicht 100% dicht ist und da viele Wellen über das Deck kamen, ist dort einfach eine Menge Wasser reingelaufen.

Langsam nähere ich mich dem Seegatt von Borkum – doch auch diesmal wird meine Zeitplanung über den Haufen geworfen – ich verzehre gerade meine Frühstücks-Ration – da kommt sie auch schon die „Frühstücks-Flaute“. Und das Schlimmste ist der hohe Seegang. Er bringt das Boot so extrem zum Schaukeln, dass die Segel bei wenig Wind nichts mehr bewirken sondern nur noch hin- und herschlagen. Und das noch gut 25 Meilen vor dem Ziel – denn Borkum ist von See aus recht weit entfernt – man passiert eines der Seegatten und läuft dann die Ems-Mündung noch ein gutes Stück entlang.

Um mich herum auch andere Boote mit ähnlichen Schwierigkeiten und irgendwann endet jeder bei der Lösung frustriert die Segel zu bergen und den Motor anzuwerfen. Für mich auch keine andere Option, will ich nicht noch weitere 20 Stunden auf meinem Boot sitze. Da ich schon über 12 Stunden ausharre, will ich das im Moment sicher nicht.

Also quäle ich meinen guten alten Diesel heute mal wieder und motore die restlichen Meilen in gut 4 Stunden zum Hafen – eine sehr eintönige Tätigkeit – denn das Boot rollt fürchterlich in den hohen Wellenbergen, wenn die stabilisierende Wirkung der Segel fehlt. Zwischendurch gestatte ich mir immer mal wieder einen Sekundenschlaf – das ist auf dem Boot nicht so gefährlich wie beim Autofahren, da man ja nicht so schnell unterwegs ist – hilft aber tatsächlich die Müdigkeit halbwegs in den Griff zu bekommen.

Auf der Ems herrscht viel Schiffsverkehr dem es auszuweichen gilt – ansonsten nichts Spannendes bis zur lange ersehnten Ankunft nach knapp 90 Meilen und über 20 Stunden Segelzeit im Schutzhafen von Borkum. Netter Empfang durch den Hafenmeister, der mir beim Anlegen hilft und dann erstmal ein kühles Bier und SCHLAFEN!!!

Fazit – eine super Segelnacht mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Herausforderungen – außerdem ist Deutschland erreicht und die Niederlande liegen hinter mir – ein weiterer Meilenstein auf meiner Reise!

Bilder gibts nur vom letzten Stück nach Borkum – davor war es mir zu riskant das iPhone in die Hände zu nehmen 😉

 

Sehnsuchtsziel Vlieland – hart erkämpft…

Seit meinen ersten Unterhaltungen über die geplante Tour höre ich von allen Hafennachbarn, dass ich unbedingt die Insel Vlieland besuchen soll – ein wahres Paradies im Wattenmeer.

Da trifft es sich gut, dass die Wettervorhersage schönen Segelwind Stärke 4-5 aus West voraussagt – ideal für die Passage von Texel nach Vlieland – 32 Meilen – aber mit dem Wind und der Strömung in die richtige Richtung in locker 5 Stunden zu schaffen.

Gesagt getan – Frühstück und ablegen – mit mir zahlreiche andere Boote mit dem selben Tagesziel – das bestätigt auch gleich die korrekte Zeit & Tourplanung 🙂

Und wie mit magischer Hand geschoben geht es mit schäumendem Boot das enge Fahrwasser entlang, dass sich gut betonnt zwischen den Sandbänken des Wattenmeers schlängelt. Der Wind nimmt dabei immer mehr zu und es wird ein recht nasser und wilder Ritt über die steilen Wellen mit Sonne und Gischt im Gesicht…

Alles läuft nach Plan – meine Ankunftszeit irgendwo zwischen 12 und 14 Uhr prognostiziert – ideal – endlich mal ein entspannter Nachmittag der auf mich wartet und ich überlege schon ob ich zuerst mit dem Rad die Insel erkunden werde oder mich erstmal an den Strand legen will.

Doch da habe ich die Rechnung wohl ohne die letzten 5 Meilen gemacht – um Vlieland zu erreichen muss man kurz das Seegatt zur Nordsee durchqueren. Was sich leicht liest wurde zur ersten Herausforderung, da hier bereits ein sehr konfuser durch Strom gegen Wind verursachter Wellengang stand.
Die wahre Frustration begann aber erst als ich endlich auf die Zielgerade eingebogen bin – noch 2-3 Meilen bis zur Hafeneinfahrt – aber dort fliesst gerade das Wasser mit der Ebbe ab und der Strom kommt mir mit gut 3 Knoten entgegen – ziemlich genau diese Geschwindigkeit schafft auch der gute alte Diesel meiner Jane. Somit ist leicht ersichtlich, dass ich trotz aller Bemühungen den Hafen zu erreichen nur auf der Stelle stehen konnte. Noch schlimmer war, dass alle anderen Boote zwar langsam aber dennoch stetig an mir vorbeizogen und nach und nach alle Plätze im Hafen belegten. Vlieland ist nämlich so beliebt, dass der Hafen oft schon um 15 Uhr seine Tore schließt da er restlos überfüllt ist – und auf Ankern in der Strömung – vor allem weil für die nächsten Tage schlechtes Wetter vorhergesagt war – wollte ich nicht.

Was hilft also? Erstmal die Segel wieder hoch – doch dummerweise kommt der Wind ebenfalls genau gegenan wie die Strömung. Aber irgendwie habe ich es dann mit viel Mühe und gefühlten 3 Stunden Geduld doch noch geschafft mein Boot vor die Hafeneinfahrt zu bewegen. Dabei habe ich wirklich um jeden Meter gekämpft. Fast noch eine Tonne im Fahrwasser gerammt bei einer missglückten Wende – denn dann schiesst das Boot plötzlich in die Gegenrichtung durch die Strömung voran und fährt einen erstmal sehr ungewohnten Bogen – aber das verbuche ich mal unter Erfahrungen sammeln, die man in stillen Gewässern so nicht hat.

Last but not least – irgendwann gegen 18 Uhr bin ich dann endlich im Hafen – bekomme noch einen der letzten wenigen Plätze – das war knapp! Ein netter älterer Herr hilft mir beim Anlegen und macht gleich alle Leinen perfekt fest – das ist mal ein Service…

Vlieland bleibt dann auch meine Basis für die nächsten 3 Tage, denn es ziehen dunkle Wolken mit Regen und starken Winden über das Land und im Wattenmeer ist Segeln unter diesen Bedingungen nicht zu empfehlen – einen Eindruck davon sollte ich an den Folgetagen noch bekommen – doch mehr wird nicht verraten.

Daher erkunde ich die Insel mit dem Rad, erledige einige Arbeitsaufträge am Laptop, liege am Strand, lese und entspanne mich einfach mal 🙂

Hier ein paar Eindrücke vom Paradies – ein wirklich schönes Inselchen – leicht hügelig und mit viel Wald bewachsen.

Waddenzee erreicht

So endlich mal wieder ein kleines Update hier…

Die letzten Tage waren seglerische Herausforderung – die Nordseeküste nach Norden entlang – insgesamt knapp 100 Meilen. Freitag von Scheveningen nach Ijmuiden und Samstag dann weiter bis nach Den Helder – dem Marinestützpunkt der Niederlande und gleichzeitig „Eingang“ zum Ijselmeer und der Waddenzee.

Dabei ging es ganz schön zur Sache, was teilweise meiner noch nicht ganz perfekten Planung zuzurechnen ist – aber auch den Wind- und Strömungsverhältnissen. Am schlimmsten ist es bei hohem Wellengang in einer Flaute vor sich hinzudümpeln oder zu wenig Fahrt zur machen – da wird das Boot so richtig durchgeschaukelt und die Segel schlagen furchtbar im Wind. Dafür weiss ich aber jetzt, dass ich wohl so schnell nicht seekrank werde und Jane auf jeden Fall absolut seetauglich ist – ich hatte trotz dass ich mich sogar beim Steuern angeleint hatte nie das Gefühl mich unsicher zu fühlen – alle Wellen wurden brav und weich geschluckt und es war kein Milliliter Wasser im Boot nach dem wilden Ritt – also alles im Lot 🙂

Dafür gab es aber auch Momente der Entschädigung – mit dem Strom und idealem Wind gesegelt, ist Jane mit bis zu 10 Knoten die Wellen heruntergesurft – so macht Segeln erst richtig Spass und es zischt und schäumt überall um einen herum.

An Land ist sonst wenig passiert – in Scheveningen konnte ich etwas Shoppen, in Ijmuiden war ich sehr spät dran, hatte aber das Glück in einer kleinen Bar zu landen und die Tochter der Besitzer war so nett mir noch einen kleinen Snack zu bereiten. Das hat dann dazu geführt, dass ich eine Gruppe von „Blade-Workers“ kennengelernt habe. Die Jungs sind für Reparaturen an den Windrädern der Windparks vor der Küste zuständig und klettern dort in schwindelerregender Höhe herum um Dinge zu prüfen und zu tauschen – ein harter Job, aber scheint attraktiv zu sein – die Jungs kamen aus der ganzen Welt zusammengewürfelt und hatten eine Menge Spass. Entsprechend viele Biere habe ich leider auch mitgetrunken, so dass der Aufbruch nach Den Helder am folgenden Tag etwas mühsam war.

Auf dem Weg nach Den Helder wurde es dann nochmal spannend – ich habe ein Schiessgebiet der Marine durchkreuzt als plötzlich über Funk jemand um Rücksprache auffordert – dann steht vor mir auch noch ein Schiff auf Position und bewegt sich genau dorthin wo mein Kurs entlanglaufen wird. In Gedanken sehe ich schon die Küstenwache und bereite mich auf gute Ausreden vor – schliesslich sind an genau dieser Stelle vorher auch andere Segler ihres Weges gezogen. Eine Viertelstunde später jedoch Erleichterung – es handelt sich um einen grossen Fischkutter mit Hobbyfischern an Bord – scheinbar haben sie dort Halt gemacht, damit alle die Angel auswerfen können und ich segle in Wurfweite an ihnen vorüber – statt Anschiss also nette Grüsse vom Kapitän des Fischkutters…

Den Helder ist ein grosser Marinestützpunkt der Niederlande und ich hatte das „Glück“, dass dort gerade am Sonntag eine Militärshow stattgefunden hat – den ganzen Tag ist so ein grosser Doppelrotor-Heli über dem Hafen in abenteuerlichen Kunstflugaktionen gekreist und hat einen Heidenlärm verursacht. Deshalb bin ich nachdem eine heftige Gewitterfront über den Hafen gezogen war dann auch noch um 19 Uhr Richtung Texel losgesegelt. Und das war auch ein Erlebnis – der Strom fliesst hier bis zu 3 Knoten schnell – d.h. zum Teil muss man mit 30-40 Grad Versatz steuern um ans richtige Ziel zu kommen. Vor allem die Hafeneinfahrt war eine Herausforderung.

Aber Ende gut – alles gut – zur Feier gab es leckere Garnelen im Hafenrestraurant und danach intensive Routenplanung für tomorrow…

Wie gewohnt ein paar Eindrücke anbei 🙂

„Tropische nacht“ auf der Nordsee

So titelt der KNMI (das Koninklijk Nederlands Meteorologisch Instituut) heute auf seiner Homepage – und das war sie wirklich…

Geplant war für diesen Tag der lange Weg von Roompot nach Scheveningen – insgesamt etwas über 50 Meilen – jedoch hatte ich nach anfänglicher Flaute und dadurch bedingter Gegenströmung durch die Gezeiten einen langen Törn durch die Nacht vor mir – erstmal nicht geplant – aber schnell damit angefreundet.

Eine unbeschreibliche Stimmung wenn die Sonne langsam untergeht – der Himmel sich verfärbt, der Mond auf der anderen Seite auftaucht und überall um einen herum die Lichter an Land und den Wasserfahrzeugen angehen.

Und geboten war hier einiges – schliesslich habe ich um 02:30 Uhr morgens die Hafeneinfahrt von Rotterdam – das sogenannte Maasgeul – passiert. Laut vielen Quellen wohl die vielbefahrenste Wasserstrasse der Welt. Schon Meilen vorher ankern unzählige riesige Tanker und Containerschiffe auf der Nordsee und drehen somit ihre Warteschleifen um in den Hafen einzulaufen. Wenn es dann soweit ist, düsen sie rein und raus und Segelboote sind angehalten auf einer bestimmten Route diese Autobahn im 90° Winkel zu queren. Irgendwie war es dann aber doch recht unspektakulär – mal von dem Lichtermeer des riesigen Hafens und der vielen Schiffe abgesehen – das war wie Weihnachten und Sylvester auf einmal. Vielleicht lag es aber auch daran,  dass um diese Zeit einfach nicht mehr so viel Betrieb im Hafen herrscht.

Nach diesem Adrenalinschub war dann entspanntes Weitersegeln für nochmals knapp 20 Meilen angesagt – dabei konnte ich zwischendurch mehrmals auch für 15 Minuten im Liegen dösen während Jane ihren Kurs alleine gefunden hat.

Pünktlich zum Sonnenaufgang gegen 6:00 Uhr kam ich also in Scheveningen an – Segel bergen – Hafen ansteuern und verzweifelt über Funk versuchen Traffic Control Hafen und Hafenmeister zu erreichen – alle noch im wohlverdienten Schlaf. Also reinfahren und erstmal an den „No Mooring“ Steg gelegt – 2 Stunden im Cockpit geschlafen – das war nach 17 Stunden ununterbrochener Aufmerksamkeit auch dringend nötig. Dann musste erstmal der Hafenmeister gesucht werden – scheinbar hatte er verschlafen und kam dann statt um 8 Uhr erst deutlich später als ihn sein Chef wohl aus dem Bett geklingelt hat. Aber allesamt sehr nett und entspannt und hilfsbereit – schliesslich lag mein Boot ja erstmal an der verbotenen Stelle – aber alles kein Problem – Hafengebühren bezahlen, in Ruhe umparken und alle sind happy – das liebe ich an Holland 🙂

Den Tag habe ich dann mit Schlafen und Strandspazieren verbracht – da hat die Nordsee dann auch gleich nochmal gezeigt, dass sie auch ganz anders kann – eine kurze aber heftige Regenfront ist über die Küste gezogen – gut dass ich das in der Nacht nicht hatte.

Nun aber wie gewohnt ein paar Eindrücke von diesem ereignisreichen und herrlichen Segelerlebnis…